09. – 10. Oktober 2017, Wien

Ergotherapeutische Gruppen – Evidenz-basiert aufbauen und implementieren

Veranstalter: ergo-austria (Österreichischer Verband der Ergotherapie), www.ergo-austria.at
Referentin: Regina Roth, Master of Medical Education (MME), Ergotherapeutin bc OT, Master NLP (IANLP)

  • Dozentin: Regina Roth
  • Termin: 09.10./10.10.2017
  • Zeiten: Mo: 8.00 – 17.15 Uhr, Di: 8.00 – 13.00 Uhr
  • Lehreinheiten: 16
  • Veranstalter: Ergotherapie Austria – Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreichs, Sobieskigasse 42/5, 1090 Wien
  • Seminarort:  Wien

Wie können Sie mit Gruppen die Therapieoptionen erweitern? Wie stellen Sie die gewünschte Auslastung der Therapiegruppe sicher? Wie erreichen Sie die regelmässige Therapieteilnahme der Klienten? Das bewusste Einsetzen von Gruppen als zielorientierte Massnahme im Praxisalltag ermöglicht das Nutzen von Synergien (therapeutisch und betriebswirtschaftlich). Das von der Dozentin erarbeitete strukturelle Gruppenkonzept ist in jedem Fachbereich innerhalb der Ergotherapie anwendbar. Im Seminar wird zunächst das Gruppenkonzept präsentiert. Danach werden mit diesem Gruppenkonzept erarbeitete Gruppen u.a. für Patienten mit Zielen im Haushalt,  der Arbeitsfähigkeit,  der Freizeit, der Sozialen Kompetenz, der Selbsteinschätzung, der Kognition, der Feinmotorik usw.  mit ihrem theoretischen Background vorgestellt.  Dieses Seminar bringt Ihnen viel Wissen, Ideen und Strukturen um Gruppen, auf Ihre Klientel zugeschnitten, zu gestalten und durchzuführen.

  • Einführung: Grundlagen für ein Gruppenkonzept
  • Präsentation verschiedener Gruppenkonzepte (ambulant/stationär) aus verschiedenen Fachbereichen
  • Klientenzentriertes Arbeiten in ET-Gruppen
  • Gruppenprozessmodell (im Sinne von ergotherapeutischen Behandlungsprozessen)
  • Bezugsrahmen hinter den Gruppenrichtlinien (z.B. verhaltenstherapeutischer Ansatz, Gruppeninteraktionsfähigkeit nach A. Mosey)
  • Fallbeispiele und Erfahrungsberichte der Seminarleiterin

Aktivitäts-/Partizipationsebene:

  • Die alltagsbezogene Rückengruppe (Orthopädie)
  • Die Alltagskompetenzgruppe nach Roth und Braun (Ambulante Psychiatrie/Langzeitbehandlungneurologie)
  • Die Freizeitgruppe (Rehabilitation Psychosomatik, Ambulante Psychiatrie)
  • Die alltagsbezogene Hüft-TEP-Gruppe (Orthopädie)
  • Koch- und Backgruppe (Geriatrische Rehabilitation)
  • Zeitungsgruppe (Pflegeheim)
  • Parallel- und Projektgruppe (Stationäre Psychiatrie)

Funktionsebene:

  • Feinmotorikgruppe (Neurologische und geriatrische Rehabilitation)
  • Handkraftgruppe (Neurologische und geriatrische Rehabilitation)

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Anmeldung

11. – 12. Oktober 2017, Wien

Ergotherapie bei Patienten mit Multipler Sklerose

Veranstalter: ergo-austria (Österreichischer Verband der Ergotherapie), www.ergo-austria.at
Referentin: Regina Roth, Master of Medical Education (MME), Ergotherapeutin bc OT, Master NLP (IANLP)

  • Dozentin: Regina Roth
  • Termin: 09.10./10.10.2017
  • Zeiten: Mo: 8.00 – 17.15 Uhr, Di: 8.00 – 13.00 Uhr
  • Lehreinheiten: 16
  • Veranstalter: Ergotherapie Austria – Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreichs, Sobieskigasse 42/5, 1090 Wien
  • Seminarort:  Wien

Die ergotherapeutische Arbeit mit MS-Patienten ist eine Herausforderung, da oft nur kleine Therapieerfolge zu erkennen sind. In diesem praxisorientierten Seminar werden Patientenbeispiele und deren Zielsetzung und Behandlung vorgestellt. Teilsequenzen von Behandlungen werden angeleitet und trainiert. Mehrere (2-3) Teilnehmer können einen Problemfall vorstellen.
Durch die fortgeschrittene Entwicklung der Computertomographie kann die Vorstufe, das Klinisch Isoliertes Syndrom (CIS), der Multiple Sklerose diagnostiziert und damit die Erkrankung früher als bisher erkannt werden. Die seit den 90iger Jahren eingeführten Interferontherapie hat den üblichen Krankheitsverlauf bei der Multiplen Sklerose verändert, so bleiben die Betroffenen länger im Arbeitsprozess und haben inzwischen eine gleich hohe Lebenserwartung, wie die Normalbevölkerung. Der Verdacht das Multiple Sklerose eine Autoimmunerkrankung ist, hat sich nahezu bestätigt. Die zur Verfügung stehenden Medikamente haben zugenommen, sowohl für die Behandlung der Symptome, wie zur Verlangsamung der Erkrankung.
So verändert sich die Multiple Sklerose, die „Krankheit der tausend Gesichter“. Dies wirkt sich auf die Arbeit mit den Betroffenen aus und eröffnet neue ergotherapeutische Einsatzmöglichkeiten.

    • Pathologie mit unterschiedlicher Krankheitsstadien der MS
    • von den Zielen der Patienten ausgehend
    • unterschiedliche Symptomatiken in verschiedenen Fallbeispielen (u.a. Fatigue, kognitive Einschränkungen, Angst, erhöhter Tonus)
    • mit unterschiedlichen Therapieansätzen
    • Evidence-basiertes Arbeiten mit der Klientel mit MS
    • Verlaufsformen der MS
    • Ergotherapie bei akuten MS-Schub
    • Krankheitsverarbeitung bei MS
    • Grundlagen: Palliative Ergotherapie
    • Psychohygiene und eigene ergotherapeutische Rolle
    • Fallsupervision möglich (Teilnehmer stellen Problemfall vor)
  • Fallbeispiele und Erfahrungsberichte der Seminarleiterin

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